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Verborgene Schätze im Natur- und Geopark

TERRA.vita-Geschäftsführer Hartmut Escher stellt den Natur- und Geopark vor.

74 Gäste ließen sich am Donnerstag (25. Januar) das reichhaltige Frühstücksangebot der Kolpingsfamilie Hollage für die Gruppe 60plus schmecken und informierten sich dabei im Saal des Philipp-Neri-Hauses über den Natur- und Geopark TERRA.vita. Die dazugehörigen Zahlen, Daten und Fakten servierte Hartmut Escher, der sich unter den Kolpingsenioren gleich wohl fühlte. „Ich passe heute gut in Ihre Gesellschaft, ich bin auch über 60 Jahre“, so der TERRA.vita-Geschäftsführer und Fachdienstleiter Umwelt des Landkreises Osnabrück.

300 Millionen Jahre Erdgeschichte ließen sich im Osnabrücker Land erleben. Seit rund 15 Jahren verweise auch der Name TERRA.vita auf dieses Kernthema Geologie. Denn „unsere Schätze liegen im Verborgenen“, erklärte Escher. Die Bewerbung der Region habe aber bereits früher angesetzt. Der 1.550 Quadratkilometer große Park sei bereits 1962 unter dem Namen „Naturpark nördlicher Teutoburger Wald / Wiehengebirge“ bekannt gemacht worden. „Seit November 2015 haben wir zudem die höchste Anerkennung, die man bekommen kann“, erläuterte Escher nicht ohne Stolz. Denn seit gut zwei Jahren ist TERRA.vita einer von sechs deutschen UNESCO-Geoparks. Aufgaben und Ziele seien unter anderem Naturschutz und Landschaftspflege, nachhaltiger Tourismus, Bildung und Kommunikation sowie nachhaltige Regionalentwicklung.

Aktuell arbeite man am Aufbau eines hochwertigen und nachhaltigen Wanderangebotes im Osnabrücker Land. In diesem Rahmen entstünde beispielsweise in Wallenhorst der „Kulturpfad Königstannen“. Auch das an der Windmühle Lechtingen geplante Plaggeneschzentrum habe gute Chancen auf eine Realisierung. „Das ist nur noch eine Frage der Co-Finanzierung“, so Escher.