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Zu Gast beim Weltmarktführer im Bereich Kartoffeltechnik

Die Teilnehmergruppe in der Ausstellungshalle mit Julian Schwegmann (2. von links) und Dorothee Trentmann (4. von links).

Die Teilnehmergruppe in der Ausstellungshalle mit Julian Schwegmann (2. von links) und Dorothee Trentmann (4. von links).

Anlaufstelle einer Betriebsbesichtigung der Kolpingsfamilie Hollage war am Donnerstag (19. April) die Landmaschinenfabrik Grimme in Damme. Begrüßt wurden die 20 interessierten Teilnehmer von zwei Hollagern, die in dem Unternehmen tätig sind und die Gruppe durch den Betrieb führten: Dorothee Trentmann und Julian Schwegmann.

„Zunächst wurden uns im Präsentationsraum die Firmengeschichte und Struktur präsentiert“, berichtet Hubert Wächter. Grimme ist ein Familienbetrieb in fünfter Generation. Franz Grimme, Urgroßvater des jetzigen Eigentümers, war 1861 mit einer Dorfschmiede in Damme angefangen. 1936 stellte das Unternehmen den ersten Kartoffelroder vor. 1956 ging der erste von einem Traktor gezogene Kartoffelroder in Serie. 1969 folgte der erste selbstfahrende Kartoffelroder der Welt. Zur Grimme-Gruppe gehören unter anderem der Kartoffeltechnikhersteller Spudnik (Amerika) und der Gemüsetechnikspezialist ASA-Lift (Dänemark). 2200 Mitarbeiter arbeiten an sieben Produktionsstandorten in 12 Auslandgesellschaften.

„Nach der Vorstellung ging es in die Ausstellungshalle“, so Wächter, „dort wurden wir von der Größe und der Technik eines selbstfahrenden Kartoffelvollernters buchstäblich erschlagen.“ Der vierreihige Selbstfahrer „Ventor 4150“ habe eine Motorleistung von 530 PS, sei 15 Meter lang und könne 15 Tonnen Kartoffeln im Bunker zwischenlagern, erläuterte Julian Schwegmann den Gästen. In der Montagehalle erlebten die Kolpinger, wie die Maschinen in mehreren Linien montiert und auf einem Prüfstand getestet werden. Weiter ging es in der Ausbildungswerkstatt, wo über 50 junge Menschen in fünf gewerblichen Berufen ausgebildet werden. Insgesamt bildet Grimme am Standort Damme 124 Auszubildende in 14 Berufen aus.

Abschließend führte Dorothee Trentmann die Gruppe in das Logistikzentrum. Dort lagern circa 48000 verschiedene Teile in einem vollautomatisierten Hochregallager. Nach der Kommissionierung werden diese ihrem Bestimmungsort – der Montagelinie oder dem Ersatzteilversand – übergeben.

„Alle Teilnehmer waren erstaunt und begeistert über die Entwicklung und Dimension des Familienbetriebs Grimme in Damme“, resümiert Wächter.